Schon zur Zeit
der Amtseinführung von Pfarrer Alt-Epping im Jahre 1925 wurde der
Wunsch nach einer Seelsorgestelle in Rapen mit all den hierzu
erforderlichen Einrichtungen laut. Schwierige
Grundstücksverhandlungen, die Stillegung der Zeche Ewald-Fortsetzung
im Jahre 1931 und die politischen Zustände ab 1933 ließen den Plan
bis auf weiteres nicht verwirklichen.
Noch während der Amtszeit des Pfarrers Alt-Epping wurde am
20.12.1950 der Kirchbauverein Rapen gegründet.
Nach Übernahme der Pfarrstelle St. Josef durch
Pfarrer Ludger Hartmer, nahm der Plan der Einrichtung einer
Seelsorgestelle für Rapen sehr bald konkrete Formen an. Sammlungen
des Kirchbauvereins und Einnahmen aus den jährlichen Waldfesten in
"Hübners Busch" bildeten die finanzielle Grundlage. Die
Kirchengemeinde St. Josef erwarb für den Bau der Kirche, des
Kindergartens, des Pfarrhauses und Pfarrsaals ein Grundstück
westlich des Steinrapener Weges, in Höhe der beiden Schulen. Im Juni
des Jahres 1958 wurde bereits der Kindergarten eingeweiht. Die
Grundsteinlegung für die Kirche erfolgte im September 1962. Schon 15
Monate später, im Dezember 1963, wurde die Weihe der Kirche durch
den Bischof von Münster, Dr. Josef Höffner,
vollzogen.