Die evangelische Johanneskirche 1916

ev. Kirche mit Schwesternhaus  Stadtteil Erkenschwick
Mit dem Ausbau der Zeche wuchs die Erkenschwicker Bevölkerung und die Zahl der evangelischen Christen. Schon 1905 gründeten Gemeindemitglieder unter Führung von Rektor Kellerhoff einen kirchlichen Bauverein. Doch bis 1908 mussten die Gottesdienste behelfsmäßig in der ev. Schule an der Schultenstrasse abgehalten werden. Auf Drängen der Kirchengemeinde und nach zähen Verhandlungen baute die Zeche an der Kirchstrasse einen Betsaal, die spätere Johanneskirche, mit Kindergarten und Schwesternstation. Im Gegenzug verzichtete die Gemeinde auf die von der Zeche zu zahlende sogenannte Kolonieabgabe. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kirche erst viele Jahre später.

Quelle: Archiv O-E / Text: Gerhard Verk