| Mit dem Ausbau der Zeche wuchs die
Erkenschwicker Bevölkerung und die Zahl der evangelischen Christen. Schon
1905 gründeten Gemeindemitglieder unter Führung von Rektor Kellerhoff
einen kirchlichen Bauverein. Doch bis 1908 mussten die Gottesdienste
behelfsmäßig in der ev. Schule an der Schultenstrasse abgehalten werden.
Auf Drängen der Kirchengemeinde und nach zähen Verhandlungen baute die
Zeche an der Kirchstrasse einen Betsaal, die spätere Johanneskirche, mit
Kindergarten und Schwesternstation. Im Gegenzug verzichtete die Gemeinde
auf die von der Zeche zu zahlende sogenannte Kolonieabgabe. Ihr heutiges
Aussehen erhielt die Kirche erst viele Jahre später.
Quelle: Archiv O-E / Text: Gerhard Verk |