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Schauspieler Klaus Wennemann |
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"Der Fahnder" Klaus Wennemann ist tot
Der 57jährige gelernte Kaufmann, Klaus Wennemann, besuchte zwischen 1964 und 1966 die Essener Folkwang-Schauspielschule. Sein Bühnendebüt gab er am Landshuter Stadttheater. Nach drei Jahren in Niederbayern wechselte er zum Stuttgarter Staatstheater. Es folgte ein achtjähriges Engagement bei den Städtischen Bühnen in Frankfurt. Kampf gegen den Krebs verloren:Klaus Wennemann, in den 80er Jahren einer der beliebtesten TV-Serienhelden, ist tot. Der durch die ARD-Serie «Der Fahnder» bekannt gewordene Schauspieler starb im Alter von 59 Jahren, am 07.01.2000, in einer Klinik im oberbayerischen Bad Aibling an Lungenkrebs. Wennemann, der seit Mai 1999 gegen den Krebs gekämpft hatte, befand sich seit dem 29. Dezember in der Klinik. Der am 18.12.1940 in Oer-Erkenschwick bei Recklinghausen geborene Wennemann war über die Bühne und den Film zum Fernsehen gekommen. Mit der Rolle des «Faber» in «Der Fahnder» (1984 bis 1991) erreichte der «Ruhrpottler», der am Ammersee lebte, seine größte Popularität. Die Serie erreichte in den 80er Jahren Zuschauerbeteiligungen bis zu 40 Prozent und wurde mit einem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Später war Wennemann unter anderem als zupackender Pfarrer in der Sat 1-Serie «Schwarz greift ein» zu sehen. «Diese verfluchte Krankheit! Warum ausgerechnet ich?», hatte Wennemann im Oktober 1999 im Gespräch mit der «Bild am Sonntag» gefragt. Bereits im Mai hatten Ärzte einen Tumor in der Lunge von Wennemann entdeckt. «Bis vor 15 Jahren hat mein Mann geraucht, aber das ist nicht die Ursache für seinen Krebs», berichtete seine Frau Hedi dem Blatt damals. Und sie hatte Hoffnung: Sie sei überzeugt, dass ihr Mann zu den wenigen gehöre, die Lungenkrebs überlebten, sagte sie. Wennemann besuchte nach einer kaufmännischen Lehre Anfang der 60er Jahre die Essener Folkwang-Schauspielschule. Sein Bühnendebüt gab er am Landshuter Stadttheater. Seit 1980 arbeitete Wennemann als freischaffender Künstler. Dem großen Publikum wurde er 1981 durch seine Rolle als LI (Leitender Ingenieur) in Wolfgang Petersens «Das Boot» bekannt. Dort traf er auch Jürgen Prochnow wieder, mit dem er in Essen in der selben Schauspielklasse gewesen war. Danach war Wennemann unter anderem in Carl Schenkels Fahrstuhl-Thriller «Abwärts» neben Götz George (1984) und Werner Mastens Gesellschaftsporträt «Neuner» (1990) zu sehen.
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