Pfarrer Franz Isfort | ||
Franz
Isfort wurde geboren am 19. April 1886 zu Havixbeck. Er machte seine
Gymnasialstudien in Warendorf, besuchte die Universität in Münster
und empfing am 8. März 1913 die heilige Priesterweihe. Er wirkte 27 Jahre als Kaplan und Pfarrrektor in der Arbeiter-Kolonie zu Klein-Erkenschwick. Neben der Seelsorge in dieser jungen Gemeinde galt seine Arbeit der Erbauung der Chistus-König-Kirche, des Vereinshauses und der Pastorat. Am 7. April 1940 wurde er feierlich als Pfarrer in Wolbeck eingeführt. Ein Herzensanliegen war ihm hier die Verschönerung der Pfarrkirche und die Gestaltung des Opfergottesdienstes. Echt seelsorgerischer Eifer für die ihm anvertrauten Pfarrkinder verzehrten schnell seine Kräfte. Er starb eines plötzlichen, unerwarteten Todes am 27. Februar 1953. Priesterliche Frömmigkeit zeichneten ihn aus. Möge er ruhen in Frieden und in der Liebe Gottes. Auszug
aus der Chronik: Von der Entstehung der Filialgemeinde bis zur eigenständigen Pfarrgemeinde Christus-König Mit dem weiteren Anwachsen der Bevölkerung und der Errichtung großer Arbeitersiedlungen im nordwestlichen Teil von Erkenschwick wurde die Errichtung einer weiteren Kirche notwendig. Schon im Jahre 1913 beschloß man deshalb einen Kirchenneubau in Klein-Erkenschwick. Im Jahre 1914 reichte man den Bauplan und Kostenvoranschlag der bischöflichen Behörde zur Genehmigung ein. Obwohl das von der Gemeinde selbst aufzubringende Geld durch Kollekten, Sammlungen und Spenden bereits vorhanden war, wurde der Neubau der Kirche durch den Ersten Weltkrieg vereitelt. Im Jahre 1914 gründete Pfarrer Roters den Verein "Jugendheim Erkenschwick", der im Jahre 1915 einen großen Vereinssaal für kirchliche Vereine bauen ließ. Dieser Saal wurde sodann anstelle des durch den Krieg vereitelten Neubaues der Kirche fortan als Notkirche benutzt. Der erste Gottesdienst fand im März 1915 statt. Herr Kaplan Isfort wurde mit der Seelsorge in Klein-Erkenschwick betraut. 1916 baute die Gemeinde die Kellerräume für eine Kinderverwahrschule um. Durch den Bischof von Münster wurde im Februar 1921 Klein-Erkenschwick zur Rektoratskirche erhoben. Die Grenzen der Rektoratsgemeinde waren im Osten, Norden und Westen durch die politischen Gemeindegrenzen vorgegeben und wurden im Süden vorgegeben durch die Zechenbahnlinie und die nördliche Grenze des Zechenplatzes.
Als Filialgemeinde der Mutterpfarrei bestand das Rektorat Klein-Erkenschwick bis zum Jahre 1951. Durch bischöfliche Verfügung wurde die Gemeinde Christus-König am 1. November 1951 selbständige Gemeinde. ____
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