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Fische
fangen mit dem Einweckglas |
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Zurück wanderten wir über die Schwellen der Zechenbahn. Stolz wie Indianer einen Skalp trugen wir die mit Wasser und Fischen gefüllten Einweckgläser in die Kolonie. Wer hatte damals ein Aquarium? Hinter jedem Haus befand sich in einem separaten Gebäude nicht nur der Stall pro Wohnung, auch eine gemeinsame Waschküche. In die klobigen hölzernen Waschmaschinen wurde Wasser eingelassen, nach Meinung der Blagen hatten darin die Stichlinge viel Platz. Diese unübliche Verwendung einer Waschmaschine wurde hinter dem Rücken ahnungsloser Mütter vollzogen. Dass diese Fische Futter brauchten, wussten wir nicht. Darüber haben wir auch nicht nachgedacht. Einige Tage hielten es die aus Oer in die Kolonie transportierten Stichlinge aus. Warum einige in Einweckgläsern auf der Fensterbank länger lebten, konnten wir nicht ermitteln. An den Samstagen kamen die Väter mit ihrem Grubenzeug nach Hause. Es war dann Waschtag. Mit einer bedrückenden Erbarmungslosigkeit ließen die Mütter das Wasser aus der Maschine in den Abfluss laufen. Das war das Ende der Tiere aus dem Silvertbach. Am Montag trippelten wir wieder nach Speckhorn... Über eine Woche brachte keiner von uns seine selbst gefangenen Fische. Nur Goldfische lebten länger. Aber die waren gekauft, nicht gefangen worden. _____
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Karl-Heinz
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