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| Die
"Teufelsknochen" in der Sandkuhle von Hans Dieter Baroth |
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An
der Buschstraße endete Erkenschwick in Richtung Oer. Nur an einer Seite waren Häuser
gebaut. Es waren die typischen Koloniehäuser. Wer dort wohnte, schaute zunächst
über wilde Wiesen, später legten sich die Bewohner aus der Umgebung dort Zu später Zeit an den Nachmittagen zog die Ruhe in die Sandkuhle. Aber nur kurzfristig. Die Arbeiter hatten Feierabend, die Teckel waren festgezurrt und scheinbar gesichert. Es war die Zeit der Blagen. Mit einer faszinierenden Findigkeit gelang es den Jungen, die Teckel aus ihrer Verankerung zu bekommen, sie wurden benutzt zu den bejubelten verbotenen Fahrten von oben hinein in die Sandkuhle. Das war Kirmes gratis. Unten in der Sohle der Grube zweigte von den Gleisen eine Strecke ab, dies Weiche war das Ende der Fahrt. Gejohle und Gekreische waren der Applaus, wenn die Teckel entgleisten und die Mitfahrer in den Sand stürzten. Es geschah mit Zustimmung der Fahrenden, dass die Weiche vorher auch gut sichtbar falsch gestellt wurde. Die Landung im Sand war das Ziel. Auf dem Grund der Sandgrube stand an einigen Stellen Wasser. Darin befanden sich Frösche. Bis zu den Knien tief war es. Als ich auf glitschige Steine trat, sagte Gerda Wronka, das seien Teufelsknochen. Seit dem hatte ich Angst in der Sandkuhle. Täglich Angst hatten wir alle, weil nach mehreren spektakulären Talfahrten irgendein Aufpasser drohend da stand und uns verjagte. Bis zum nächsten Tag gewissermaßen... _____
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by Karl-Heinz
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