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Der
traurige Ton des "dicken Antons" |
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Hinter der Christus-König-Kirche lagen in Richtung Stadtteil Rapen Felder bis an die Mauern des Pütts. Meist stand hier Korn. Wenn der Wind über die Ähren strich und sich die Pflanzen deshalb bewegten, war das ein romantischer Anblick. Selbst die Steinhalde störte nicht. Zu den Fronleichnamsprozessionen dieser Kirchengemeinde waren vier Altare aufgebaut. Einer bei Bitting im Ladeneingang. War die Prozession an einem Altar angelangt, wurden alle vier Glocken geläutet. Die anderen drei nahmen den "dicken Anton" dann die Traurigkeit. Das Geläut klang fröhlich. Wieder saß ein Messdiener im Ausguck unterhalb des Glockengestühls. Er sah die Frauen und Männer durch die Felder ziehen, blies der Wind, wehten die Fahnen nach hinten, die Menschen beugten sich nach vorn. Ähnlich dem Ausgucker in einem Segelschiff rief er nach unten, wann ein Altar erreicht war, jetzt zogen die Jungen an den langen Stricken. Hubert Thomann war stolz. Ein Lob des Pfarrers Reckmann war ihm sicher. Nur einmal erlebte ich ihn unchristlich wütend und aufbrausend. Während des Angelusläutens hatte einer eine zweite Glocke bewegt, die auch anschlug. Das wird außer ihm und dem Pfarrer niemand im Ort bemerkt haben. _____
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