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Ein
hölzerner Adler über dem Stadion Die
Stimberg - Kampfbahn hieß zu Beginn Hindenburg-Stadion. So steht es
in Nachschlagwerken. Erbaut wurde es zu Beginn der 30er Jahre von
Erwerbslosen. Es wurde von Beginn an zu groß für den kleinen Ort.
Über
den Eingang spannte eine rot gestrichene Holzbrücke. In der Mitte erhob
sich ein riesiger ebenfalls hölzerner Adler, der in seinen Krallen ein
mächtiges Hakenkreuz hielt. Unter dem Eingang befanden sich die
Toiletten. Umziehkabinen
gab es nicht. Die Spieler, gleich ob
Spitzenkicker aus Schalke oder Dortmund, zogen sich in der
Zechenkaue um. Dann trippelten in ihrer Spielkluft Ludorf & Co
Schulter an Schulter neben Kuzorra, Szepan und Eppenhoff über die
Schwellen der Zechenbahn Richtung Stimbergstadion. Sie
kamen im Bereich der Vorplätze aus den Büschen. Auch die Kicker waren
nervös, deshalb verschwanden sie fast alle noch einmal in dem
Toilettentrakt. Erst dann liefen sie auf den grünen Rasen. Wurde bei
großen Spielen wie gegen Schalke 04 eine Lautsprecheranlage von Fels
aus Recklinghausen installiert, stand der Sprecher auf der Holzbrücke. Zuschauer
wechselten während der Halbzeit vom linken zum rechten Stehrang über
die Holzbrücke, wenn sie jeweils in der Nähe eines Tores stehen
wollten. Meistens näher an dem Tor des Gegners, in der Annahme, hier
fallen die meisten Treffer. Lücken
schaffen „Durchsicht" Im
Jahr 1945 war der Adler wohl in der Nacht verschwunden - ob er zu
Brennholz wurde, ist unbekannt. Es blieb die Brücke über dem
Haupteingang. Es
fehlten im Laufe des Jahres 1945 darin immer wieder Bohlen, deshalb
klafften Lücken darin mit Tagsüber
war 1945 das Stadion unbewacht - wahrscheinlich verschwanden deshalb die
Bohlen, denn Brennholz war knapp und der Winter kam mit Sicherheit. Zu Oberligazeiten verschwand
die Brücke für immer.
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