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Der
Tag als Ollenhauer kam Für
SPD-Parteimitglieder gab es zum 50-Jährigen sogar Biermarken Vor 50 Jahren besuchte erstmals ein Bundespolitiker die Stimbergstadt. Es war der Mann mit dem unglücklichen Namen Ollenhauer. Fast jeder Kumpel fragte damals in der Kolonie, ob Erich wirklich seine Olle haut? Erich
Ollenhauer war Vorsitzender der SPD und der Widerpart
von Konrad Adenauer. Die
Sozialdemokraten vor Ort feierten ihren 50. Geburtstag mit einem großen
Zeltfest vor dem Rathaus. Damals gab es davor noch einen riesigen
unbebauten Platz mit schwarzer Asche belegt. „Mit schwarze
Asche", hieß es am Stimberg. Willi
Winter war Bürgermeister der jungen Stadt, aber Alfred Friebe Chef der örtlichen
SPD und damit in Sachen Besuch höherrangig gegenüber dem Bürgermeister. Zu
der Rede des Bundespolitikers in einem riesigen Zelt waren auch Besucher
aus
"Vordem
Waisenhaus Erich
Ollenhauer fuhr in einem Mercedes 300 vor das Rathaus, an dessen Eingang
die Bundesfahnen wehten. Dann
ging der kleine rundliche Mann mit den nach hinten gekämmten lockigen
grauen Haaren in Richtung Festzelt. Neben ihn schritt stolz Alfred Friebe,
der auf ihn einredete. Polizisten
grüßten Vorbei
an dem damaligen steinernen Ehrenmal gingen sie die Stufen hinab. Dort
standen Zu
meiner Überraschung grüßten die Beamten den Oppositionsführer. Sie
salutierten und legten die Hand an ihren Tchako. Erich Ollenhauer nickte
ihnen routiniert zu. Als
er das Festzelt betrat, erhoben sich die Anwesenden und applaudierten.
Unterhalb einer Bühne saßen an einem quer gestellten Von der Rede Ollenhauers blieb bei mir nichts in der Erinnerung, wohl aber an das launige Programm zum Nachmittag mit Sängern und Komikern. Obwohl es gegen 16 Uhr war, wurde das Programm ein "Bunter Abend" genannt. Für Parteimitglieder gab es Biermarken.
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