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Bergleute konnten sich warm duschen Kinder
entwickelten einst List und Tücke, um „Vati" Bach auszutricksen Thermometer waren unbekannt. Zwar gab es Fiebermesser, aber die hatte gelegentlich nur ein Nachbar. Um Fieber zu messen, wurde das Fieberthermometer ausgeliehen. Ansonsten genügte in den kalten Wintern nach dem Krieg ein kundiger Blick am Morgen auf die Eisblumen am Fenster. Oft waren sie so intensiv gezeichnet, so, dass Tageslicht nur matt wahrzunehmen war.
Jedes
Kind versuchte am Morgen so lange wie möglich unter dem Oberbett liegen zu
bleiben. Wer aus der Familie zur Arbeit musste, legte Feuer in dem
erkalteten Küppersbusch. Ein Fetzen Zeitung, darauf dünnes Holz, brannte
es, kamen die ersten Kohlen dazu. Aber
die Wohnung blieb kalt, insbesondere das Schlafzimmer, der Hausflur und das
Plumpsklo glichen Eiskammern. Jungen und Mädchen trugen lange kratzende
Wollstrümpfe. Mädchen und Jungen bekamen ein so genanntes Leibchen um den
Oberkörper. Niemand
kannte einen Föhn Die
Strümpfe wurden an Gummibändern zum Leibchen festgemacht, ein Knopf oder
manchmal sogar ein Groschen hielten das obere Ende des Strumpfes. Bei Jungen
und Mädchen blieb eine Handbreit am Oberschenkel frei, an der Steile froren
die Kinder während der Wintertage. Klosetts waren verstopft wegen des
Eises; in öffentlichen Gebäuden platzten die Heizungsleitungen. Bergleute
wurden beneidet. Ohne sich zu waschen, verließen sie zur Morgenschicht die
Wohnung. Aber nach der Arbeit duschten die Männer lange und ausdauernd in
der Kaue. Viele wärmten sich hier auf. Auch unter Tage war es außerhalb
des Füllortes meist gemäßigt warm. Bergleute hatten es gut. Niemand
kannte zu der Zeit einen Föhn. Wegen
der Kälte draußen hielten sich die Väter länger in der Kaue auf, damit
das Haar trocknet. Mit Mütze auf und Schal um den Kopf gingen sie dann gewärmt
nach Hause. Ihre Kinder versuchten sich, in jenen Jahren in der Badeanstalt
nahe der EwaldSchule aufzuwärmen. Auch unter der Dusche: Doch Walter Bach
(1898-1954), Vati
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