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"Unsere Kindheit am Stimberg" lautet der Titel einer
neuen Serie im Lokalteil der
Stimberg Zeitung.
Autor der Kurzgeschichten ist der in Oer-Erkenschwick aufgewachsene
Schriftsteller Hans Dieter Baroth, der in der Hauptstadt
in seinen Erinnerungen
"kramte". Nachfolgend wollen wir den Verfasser der Kindheits-Episoden vorstellen: Hans Dieter Baroth lebt
in Berlin. Der ehemalige
Bergmann, spätere Journalist und Autor sorgte Anfang
der 80-er-Jahre als Romancier mit den Romanen "Aber
es waren schöne Zeiten" und
"Streuselkuchen in Ickern"
für Furore; beide erschienen
zusätzlich in Buchclubs und
als Taschenbücher. Sie sind
derzeit vergriffen. Seinen Roman "Mann ohne Namen" verglich die Zeitschrift
"Neues Rheinland" mit "Germinal" von Emile Zola.
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Hans Dieter Baroth |
Er beschreibt darin das über
70-jährige Leben eines so genannten einfachen Mannes,
der eigentlich nichts erlebt
hat. Als Baroth 1992 für sein
bisheriges Gesamtwerk mit
dem Literaturpreis Ruhrgebiet ausgezeichnet wurde, sah die Jury den "Mann ohne
Namen" "an der Schwelle zur Weltliteratur". Neben seinen
drei Romanen veröffentlichte der Autor einen Bildband
über "Unsere letzten Zechen"
und einen Bild-/Textband
"Das Revierbuch".
Hans Dieter Baroth schrieb
zudem vier historische Sachbücher über den deutschen
Fußball. Seine Geschichten
über einst bedeutende Revierclubs - "Jungens, euch
gehört der Himmel"- sind im
Ruhrgebiet ein Longseller
mit nun zehn Auflagen geworden. In Berlin lebte der
Romancier eine Zeit lang im
Ostteil in einem klassischen
Plattenbau. Seine Beobachtungen über den Zerfall der
verblichenen DDR hielt er
fest in dem Buch "Aber jetzt
ist überall Westen".
Hans Dieter Baroth wurde
für Filmdokumentationen
ausgezeichnet bei Festivals in
Oberhausen und Mannheim.
Insgesamt veröffentlichte er
13 Bücher.
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