In 23 Folgen erinnerte sich der Schriftsteller Hans Dieter
Baroth in der Stimberg Zeitung an "Unsere Kindheit
am Stimberg". Während der Sommerferien waren seine
"Schnurren" das Gesprächsthema in der Stadt.
Dass Baroth sich im Oer-Erkenschwick der (späten)
Nachkriegszeit so gut auskennt, ist kein Wunder:
Schließlich wuchs der heute
in Berlin lebende Autor als
"Kolonieblage" an der Engelbertstraße auf. Zusammen mit dem heutigen Bürgermeister Peick legte er
1952 auf "Ewald-Fortsetzung" an, bestand drei Jahre
später die Knappenprüfung. 1957 verließ er den Pütt Richtung
Niedersachsen, wo
er seine Laufbahn als Journalist und Autor begann.
Jugendsekretär
1959 wechselte Baroth als
DGB-Landesjugendsekretär
nach Baden-Württemberg und wurde 1962 vom DGB Bundesvorstand als
Pressesprecher "geholt". Von 1970
bis 1980 war er Chefredakteur des Monats - Jugendmagazins "Ran". Für
diese Arbeit wurde Baroth mit dem Deutschen Journalistenpreis
ausgezeichnet. Ab 1980 bis
1988 war er Chefredakteur
der DGB-Wochenzeitung
"Welt der Arbeit".
Hans-Dieter Baroth veröffentlichte darüber hinaus
mehrere Bücher und machte
auch als Filmautor von sich
Reden. 1992 wurde seine Arbeit mit dem Literaturpreis Ruhrgebiet gewürdigt. Für
den Dokumentarstreifen
"Anatomie einer Aufstiegsrunde" wurde Baroth während der Oberhausener Filmtage geehrt.
Seine Bücher sind auch
heute noch im Handel erhältlich: "Jungens, euch gehört der
Himmel", 19,80
DM, mit Geschichten aus
den glorreichen Zeiten der Stimbergelf. Des weiteren
"Des deutschen Fußballs wilde Jahre", 19,80 DM, "Als der
Fußball laufen lernte", 19,80 DM, "Anpfiff in Ruinen",
19,80 DM, alle Klartext-Verlag Essen. Im selben Verlag
der Bild/Textband "Unsere
letzten Zechen" für 29,80
DM. Baroths Erlebnisse in der
untergegangenen DDR erschienen unter dem Titel "Aber jetzt, ist überall Westen" beim Dietz-Verlag in
Berlin zum Preis von 24,80
DM.
Baroths "Schnurren" sind
bald auf der Homepage von. Webmaster Karl-HeinzWewers zu lesen:
www.oer-erkenschwick.de.cx". -mü-
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